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Wann ist ein Christ ein Christ?

Unsere Antwort: Es gibt viele verschiedene Kirchen, Gemeinden und Glaubensrichtungen (Denominationen), die christliche Ansichten vertreten.

Aber die Zugehörigkeit zu einer Kirche oder religiösen Gemeinschaft macht noch niemanden zum Christen. Auch ein spezielles Gebäude macht eine Person nicht heilig. Man ist ja noch lange kein Auto, nur weil man zufällig in einer Garage geboren ist. Wie in einem Angelverein, so gibt es auch in einer Kirche aktive und passive Mitglieder, die nur ihren Monatsbeitrag entrichten. Man kann natürlich ein Clubmitglied als Angler bezeichnen, auch wenn er die letzten 10 Jahre keinen Fisch mehr gesehen hat, aber in Wirklichkeit hat er mit dem Angelsport wenig zu tun, auch wenn er noch seine Ausrüstung im Keller stehen hat.

Beim Christsein kommt es weniger auf Äußerlichkeiten an, sondern darauf, welche Beziehung die Person zu Christus hat. „Christlich“ hat etwas mit dem in mir lebenden Christus zu tun - und nicht in erster Linie etwas mit Moral oder Mitmenschlichkeit. Wobei ein moralisches Leben durchaus eine Folge sein kann/soll. Ursache-Wirkung nicht vertauschen!

Jede Kirche und religiöse Gemeinschaft hat ihre Pannen, da wo sie sich von den biblischen Inhalten entfernt oder Dinge überinterpretiert hat. Grundsätzlich kann man sagen: Je älter eine Kirche ist, desto mehr hatte sie Gelegenheit Fehler zu machen. So wie auch ein alter Mensch schon mehr Fehler gemacht hat als ein Neugeborenes. Fehler, Neuorientierung, Umkehr gehören zum Leben einer Kirche genauso wie zum Leben eines Menschen. Die Bibel ist für Christen der Kompass an dem sie ihr Leben ausrichten.

Aber jede christliche Kirche/Gemeinschaft hat auch ihre Stärken. Es gibt selten so eine Abgeschiedenheit wie in einem katholischen Kloster, wo man sich ganz auf Gott konzentrieren kann. In der evangelischen Kirche hat die Predigt einen zentralen Stellenwert, wo man wirklich etwas mitnehmen kann. Von den Brüdergemeinden kann man sich eine Scheibe abschneiden, wenn es heißt, Geld für Gott zur Verfügung zu stellen. Bei den Baptisten versucht man, wirklich das eigene Leben nach Gottes Wort auszurichten und von den charismatischen Gemeinden kann man Freude und kindlichen Zugang zu Gott lernen.

Kirchen sind hilfreiche Umgebungen für Christen, so wie Angelvereine hilfreiche Umgebungen für Angler sind. Zumindest, wenn es wirklich um die Sache geht. Trotz allem geht es aber nicht um die Institution, sondern um eine Beziehung zu Christus. Welcher Kirche ich angehöre ist im Grunde sekundär, sondern mein Kontakt zu Gott ist das Wesentliche.

Im Johannesevangelium wird erklärt, dass alle, die Jesus aufnehmen, d.h. an seinen Namen glauben, das Recht bekommen, Gottes Kinder zu werden (Johannes 1,12). Warum sollen wir Gottes Kinder werden? Weil wir sonst nicht zu ihm gehören. Vielleicht glauben wir, dass Gott existiert. Vielleicht ist uns klar, dass Gott uns etwas sagen will. Vielleicht beten wir sogar zu ihm, wenn wir in Schwierigkeiten stecken. Aber es ist eine Distanz da. Wir sind von Gott getrennt, das nennt die Bibel Sünde.

Getrennt-sein von Gott - das hört sich hart an. Aber das ist immer so, wenn wir tun, was wir wollen und nicht danach fragen, was Gott will. Sündigen heißt, die Dinge alleine zu tun, ohne Gott. Nach unserer Nase zu tanzen, nicht nach seiner. Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes Sünde heißt: Zielverfehlung, Verfehlung, nicht meiner Bestimmung gemäß.

Die Bibel sagt, dass die Sünde eine Konsequenz nach sich zieht: Die Folge der Sünde ist der ewige Tod. Das ist gilt für alle Sünden, nicht nur für „schwere Sünden“ wie Mord. In der Bibel lesen wir: „Der Lohn der Sünde ist der Tod.“ (Römer 6,23) Aber Jesus ist an unserer Stelle gestorben, damit wir nicht nach dem Sterben ewig fern von Gott sein müssen. Er hat den kompletten Preis bezahlt! Und nun bietet er uns völlige Vergebung an. Wir können jetzt eine persönliche Beziehung zu ihm eingehen und für uns annehmen, dass Jesus alles Trennende weg nimmt.

„Was sich keiner verdienen könnte, schenkt Gott uns aus freien Stücken: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat. Um unsere Schuld zu sühnen, hat Gott seinen Sohn am Kreuz verbluten lassen.“ (Römer 3,24-25 HFA) Wer das glauben kann, ist gerecht vor Gott.

Wenn wir Jesus in unser Leben aufnehmen, erklärt Gott uns für „nicht schuldig“. Wir sind nun im Reinen mit ihm. Unsere Verbindung mit ihm beginnt dort Wirklichkeit zu werden, wo Gott für uns nicht mehr jemand „da draußen“ ist, sondern auch in unserem Innern lebt. Wir können nun neu mit ihm anfangen und eine Beziehung zu ihm leben. „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, aber Gottes freies Geschenk ist ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.“ (Römer 6,23)

Willst Du sichergehen, dass Du diese persönliche Beziehung zu Gott hast? Dass Dir deine Sünden vergeben sind und nichts mehr zwischen Dir und Gott steht? Dann lies weiter

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