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Mit Hoffnung leben

Ein Student, der Aids und die Bluterkrankheit hatte, lebte mit Hoffnung... aus einem Grund. Wie kann man mit Hoffung leben, egal was einem passiert?

Von Steve Sawyer,
übersetzt von Stefanie Dittmann

Eine persönliche, wahre Geschichte... In der Grundschule geriet Steve Sawyer, der bereits an der Bluterkrankheit litt, durch nicht überwachte Blutkonserven in Kontakt mit dem Aids-Virus und Hepatitis C. Jahre später, als er 19 Jahre alt war und wusste, dass sein Tod unausweichlich war, benutzte Steve seine verbliebenen Jahre, um viele Hundert Universitäten zu besuchen und dort mit den Studenten darüber zu sprechen, wie es ist, sogar inmitten von schrecklichen Umständen mit der Hoffnung zu leben. Tausende Studenten, die Steve zugehört haben, könnten bestätigen, dass diese wahre Geschichte über Hoffnung und die Liebe Gottes ihre Leben für immer verändert hat. Der folgende gekürzte Beitrag ist eine Rede, die Steve an der Universität in Santa Barbara in Kalifornien gehalten hat.

Vor der Küste von Maine segelte ein Schiff der Marine durch einen sehr dichten Nebel. In dieser Nacht sah ein Matrose ein Licht, das nicht schwankte, in der Ferne und kontaktierte sofort den Kapitän des Schiffes. Er sagte: „Da ist ein Licht etwas von uns entfernt, das direkt auf uns zukommt. Was soll ich tun?“. Der Kapitän befahl im, ein Lichtsignal zu dem anderen Objekt zu senden, das es zum Kurswechsel bringen sollte. Es wurde geantwortet: „Nein, wechselt ihr den Kurs.“ Wieder befahl der Kapitän dem Matrosen, dem näher kommenden Schiff den Befehl zu geben, den Kurs sofort zu wechseln. Wieder kam die Antwort: „Nein, wechselt ihr den Kurs.“ Als letzen Versuch signalisierte der Matrose an das andere Objekt: „Hier spricht der Kapitän eines Kriegsschiffes der U.S. Marine, und ihr sollt euren Kurs sofort ändern.“ Die Antwort war: „Nein, ihr müsst den Kurs ändern. Hier ist der Leuchtturm.“

Diese Geschichte zeigt, wie wir Menschen oftmals mit Schmerz und Leiden umgehen. Wir möchten auch immer, dass die Umstände den Kurs ändern, anstatt zu versuchen, uns so zu verändern, dass wir mit den neuen Umständen klarkommen. Mein Leben war ein perfektes Beispiel dafür.

das Anfangsstadium

Ich wurde mit der Bluterkrankheit geboren. Das ist eine Krankheit des Blutes, die meine Knochen und Innereien ohne Grund anschwellen lässt. Die Bluterkrankheit wird mit einem Protein behandelt, das aus Spenderblut gewonnen wird. Irgendwann zwischen 1980 und 1983 war einer der Spender für mein Blut mit Aids infiziert. Das Resultat war, dass alle Medikamente, die ich von dieser Spendenbank erhielt (wahrscheinlich Hunderte) mit Aids infiziert waren. Dazu kam, dass ich später noch irgendwie mit Hepatitis C in Berührung kam.

Bis ich im zweiten Jahr der High School war, also Jahre später, wurde mir noch nicht einmal erzählt, dass ich HIV Positiv war. Als man es mir sagte, war mein Reaktion ziemlich so wie man immer reagiert, wenn man eine schreckliche Nachricht bekommt. Ich verleugnete einfach, dass ich Aids hatte und versuchte, mir vorzumachen, dass es nicht so sei. Aids tat nicht weh wie die Bluterkrankheit. Wenn die Muskeln und Innereien anschwellen, ist es sehr, sehr schmerzhaft. Aber Aids hatte keine Symptome, die ich bemerkt hätte. Ich konnte mir also einfach vormachen, dass es nicht vorhanden sei. Meine Eltern verhielten sich genauso. „Du siehst gut aus, du siehst total gesund aus, also musst du es auch sein“, sagten sie.

Verleugnung

Ein gutes Beispiel für diese Art von Verleugnung ist der Film „In Search of the Holy Grail“ (deutsch: Auf der Suche nach dem heiligen Gral) von Monty Python. In einer Szene läuft König Artus durch den Wald und trifft einen Ritter, der eine zerbeulte, schwarze Rüstung trägt. Dieser Ritter blockiert den Weg und König Artus erkennt, dass er nicht an ihm vorüberkommen wird, wenn er diesen Ritter nicht im Kampf besiegt. Der Kampf bricht also los und König Artus schafft es, dem anderen Ritter den Arm abzuschneiden. König Artus steckt sein Schwert weg, atmet tief durch und beginnt, vorüberzugehen, aber der Ritter sagt „Nein!“. Und König Artus sagt: „Ich habe dir den Arm abgeschnitten.“ Der Ritter guckt sich den Arm ab und sagt: „Nein, hast du nicht!“. Also schaut König Arts auf den Boden und sagt: „Da liegt dein Arm, genau da!“. Und der Ritter antwortet: „Es ist doch nur eine Fleischwunde.“ König Artus wird in diesem Moment bewusst, dass er den anderen Typ richtig hart verwunden muss, um an ihm vorbei zu kommen. Der Kampf geht also weiter und Artus trennt alle Glieder vom Körper des Ritters bis nur noch ein Stumpf mit einem Kopf am Boden verbleibt. Als König Artus vorbeigeht hört man den Ritter aus dem Hintergrund schreien: „Komm zurück, du Feigling, ich beiße dir die Knie ab!“

Es ist natürlich überflüssig zu bemerken, dass der Ritter in der Phase des Verleugnens war. Er konnte einfach nicht begreifen, dass er den Kampf verloren hatte. Und auch wenn das ein sehr humorvolles Beispiel für Verleugnung ist, die Gefahren davon sind sehr, sehr real. Hätte ich weiterhin die Tatsache das ich Aids habe, verleugnet, hätte ich wahrscheinlich nicht die richtigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen, wenn ich kleine Verletzungen hatte, und auf diese Weise hätte ich Mitmenschen sehr ernsthaft verletzen oder sogar töten können. Aber auch die Gefahren für dich selbst, wenn du etwas verleugnest, sind sehr ernsthaft und sehr schmerzhaft. Wenn du etwas über längere Zeit verdrängst und dir vormachst, dass es nicht existiert, dann baut sich etwas auf, dass irgendwann explodiert.

Die Früchte der Verleugnung

Ich konnte etwa drei Jahre lang verleugnen, dass ich Aids hatte. Im Endstadium meiner High School Bildung wurde ich dann aber sehr krank. Ich begann, die Symptome der Krankheit zu zeigen. T-Zellen sind die weißen Blutzellen die Infektionen bekämpfen. An der Zahl deiner T- Zellen kann man erkennen, ob du HIV-Positiv bist, also Aids hast. Wenn deine T-Zellen unter 200 fallen, dann hast du die volle Krankheit Aids. Meine T-Zellen waren also bei 213 und die Zahl war sinkend. Ich war sehr, sehr krank und sehr bleich und konnte kein Essen bei mir behalten. Ich konnte mir nicht länger vormachen, dass ich kein Aids hatte, denn es war sehr, sehr real.

Ich konnte also nicht länger verleugnen und musste somit einen neuen Weg finden, mit allem, was ich durchlebte, umzugehen. Das erste, was ich versuchte, war jemanden zu beschuldigen. Ich dachte, ich würde mich besser fühlen, wenn jemand zu mir kommen würde und sagen würde: „Steven, es ist meine Schuld. Tut mir echt Leid.“ Also beschloss ich, die alle Homosexuellen zu beschuldigen. Die einfachste Lösung. Aber nachdem ich darüber nachgedacht hatte, bemerkte ich, dass es schon etwas dumm ist, eine komplette Gruppe von Leuten wegen meines Problems zu beschuldigen. Dann beschloss ich, Gott zu beschuldigen. Ich habe zu dieser Zeit nicht richtig geglaubt, dass es Gott überhaupt gibt, aber ich dachte, wenn jemand die Kontrolle über meine Situation hat, dann muss das Gott sein. Darum beschuldigte ich Gott.

Ärger

Wenn man all den ganzen aufgestauten Schmerz auf einen Punkt konzentriert, verwandelt er sich in Ärger, der sich bis zur Wut steigert. Ich begann also, auf alles, was mir begegnete, mit rasender Wut zu reagieren. Immer wenn jemand etwas sagte, das mich nur ein bisschen ärgerte, explodierte ich. Ich schlug die Wände, verwüstete mein Zimmer und so weiter.

Aber ich fand heraus, dass Ärger den Verstand umnebelt und ein rationales Handeln verhindert. Noch schlimmer, er bringt dich dazu, die zu verletzen, die du liebst. Ein viel besserer Weg, mit Schmerzen umzugehen, ist zu weinen, denn es verletzt niemanden und es hilft einem echt, sich besser zu fühlen.

Nun, einmal war ich in meinem Zimmer und war in einem seelischen Tief. Ich war sehr schlimm krank und hatte furchtbar viel Gewicht verloren. Ich habe geschrieen, auf Gott geflucht und die Wände meines Raums geschlagen. Dann kam mein Vater herein und schloss die Tür hinter sich. Mein Vater ist ein ehemaliger Alkoholiker. Durch die Antialkoholiker lernte er eine höhere Kraft, Gott, kennen. Mein Vater schaute mich an und sagte: „Weißt du, Steve, ich kann dir nicht helfen. Deine Ärzte können dir nicht helfen. Deine Mutter kann dir nicht helfen. Du kannst dir nicht helfen. Der einzige, der dir genau jetzt helfen kann ist Gott.“ Damit verlies er den Raum und schloss die Tür.

auf Erleichterung warten

Ich hatte aber gerade damit aufgehört, auf Gott zu schimpfen, darum dachte ich, ich sei nicht wirklich in der richtigen Position, um seine Hilfe zu erbitten. Aber ich hatte ja keine andere Wahl. Ich fiel auf die Knie und sagte unter Tränen: „Ok, Gott, wenn du da bist, dann hilf mir und ich werde dir helfen.“ Ich gewann innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne mein Gewicht zurück. Meine T-Zellenzahl stieg auf etwa 365, was ziemlich gut ist. Und ich fühlte mich gut. Ich fühlte mich gut... einfach so. Und ich dachte: „Okay, danke Gott. Tschüss. War nett. Wiedersehen.”

Ich machte meinen Abschluss und ging zum College um meinen Anfangstest vor dem ersten Semester zu absolvieren. Damals traf ich meinen Zimmergenossen. Ich ging dahin, beendete den Test und da stand ein magerer, dünner Typ vor mir. Er sagte: „Hey, du siehst normal aus. Möchtest du mein Zimmergenosse sein?“ Und ich dachte, nun, okay: „Klar.“ Wir wurden Zimmergenossen und außerdem die besten Freunde. Ich fand heraus, dass mein Zimmergenosse Christ war. Zu dieser Zeit hatte ich ein ziemlich festes Bild davon, was ein Christ ist. Für mich war ein Christ eine heuchlerische, herablassende und verurteilende Person. Das war alles, was ich je über Christen denken würde, dachte ich. Aber mein Zimmergenosse war anders.

Er hatte ein sprachliches Problem. Ich bemerkte, dass er, wenn er beim Lernen zu einem Punkt der Frustration kam, dem Punkt, an dem ich die Wände geschlagen und Dinge zerstört hätte nur anhielt, seine Augen schloss, betete, durchatmete und weiterarbeitete. Das überraschte mich total. Ich dachte: „Wie schaffst du es nur, nichts kaputt zu machen. Du musst etwas kaputt machen!“ Es hat mich echt überrascht, dass er das tun konnte.

Mein Zimmergenosse lud mich ein, während der Osterferien zu ihm nach Daytona Beach zu kommen. Während wir da waren, begann mein Freund, mit den Typen, die neben und am Strand lagen, zu sprechen. Zuerst begannen wir, über normale Dinge zu reden. Dann wählte mein Freund ein etwas komplizierteres, tiefer gehendes Thema. Ich wollte darüber nicht reden. Ich hatte viel zu denken. Es ist schwierig, wenn man weiß, dass man jung sterben muss. Ich wollte wirklich nicht mit einem Fremden am Strand über dieses Thema reden, darum löste ich mich von diesem Gespräch. Sie redeten einfach weiter und manchmal hörte ich wieder zu, wenn mein Freund versuchte, zu erklären, an was er als Christ glaubt. Ich hatte immer ein festes Bild davon, was ein Christ ist, aber ich wusste eigentlich nie genau, was sie glaubten. Darum hörte ich zu, was sie sagten.

Was Gott anbietet

Ich weiß nicht, ob ich es so gut erklären kann wie er, aber er sagte etwas in der Art: „Ich glaube natürlich an Gott. Und ich glaube, dass Gott uns geschaffen hat, um eine Beziehung zu ihm einzugehen. Aber wir wollen diese Beziehung nicht, darum schicken wir ihn weg. Dieses Wegschicken Gottes, diese Rebellion, egal ob es aktive Rebellion gegen ihn oder nur passive Gleichgültigkeit ist, das nennt die Bibel Sünde. Ich mag das Wort „Sünde“ nicht, darum stelle ich es mir als Wegschieben Gottes vor. Und weil wir das taten, wo wir doch für eine Beziehung mit ihm geschaffen waren, gibt es eine Strafe. Die Strafe für Rebellion ist der Tod, wir sterben. Außerdem gibt es einen geistlichen Tod wenn wir von Gott getrennt sind. Ich dachte, oh, das ist aber fröhlich.

Ich sagte: „Aber Gott liebt uns.“ Er antwortete: „Aber Gott ist auch gerecht. Liebe ohne Gerechtigkeit ist sinnlos.“ Das ergab für mich keinen Sinn. Darum sagte er: „Stell dir die Person vor, die dir am meisten auf der ganzen Welt bedeutet, die Person, für die du sofort dein Leben geben würdet. Nun stell dir dich vor, wie du die Person wegschickst und sie für eine lange Zeit nicht wieder sehen wirst. Dann siehst du diese Person an einem Tag wieder nur wenige Meter von dir entfernt. Du rennst hin zu ihm und breitest deine Arme zur Umarmung aus, aber die Person hält dich an und sagt: „Nein, du hast mich weggeschickt, erinnerst du dich daran?“ Jetzt stell dir vor, du schickst Gott weg, die größte Liebe des Universums.“

Und ich dachte: „Wow. Das ist gut.“ Er sagte: „Hier hört es aber glücklicherweise nicht auf. Denn Gott liebt uns so sehr und sorgt sich so sehr um uns, dass er beschlossen hat, die Schuld für uns zu bezahlen. Er schickte seinen Sohn, Jesus, um am Kreuz an unserer Stelle zu sterben. Und weil Jesus (der Gott in Fleisch und Blut ist) ein sündloses Leben gelebt hat, konnte er die Schuld für andere bezahlen. Er bezahlte sie für uns.“

Mein Freund sagte: „Dann ist Jesus drei Tage später von den Toten auferstanden. Er hat den geistlichen Tod besiegt und bietet uns ewiges Leben an. Jetzt werden wir nicht nur sterben, sondern danach die Ewigkeit mit der größten Liebe des Universums verbringen.“

Und ich sagte: „Wow.“ „Aber,“ sagte er, „der Punkt ist, obwohl er uns das angeboten und die Schuld für uns bezahlt hat, wenn man nun dieses Angebot nicht annimmt... nun, es steht dir frei.“ Ich war mir noch immer nicht so ganz klar darüber und der andere Typ zum Glück auch nicht. Darum sagte mein Freund: „Okay, stell dir vor, du fährst die Straße hier runter. Du fährst 90 und die Geschwindigkeitsbegrenzung ist 35. Du fliegst über die Straße und ein Polizist schreibt dir einen Strafzettel. Um die Strafe zu bezahlen musst du am nächsten Tag zum Gericht. Während du in den Gerichtssaal kommst und aufschaust, stellst du fest, dass der Richter dein Vater ist und du denkst, hey, das ist mein Vater. Dein Vater guckt dir direkt in die Augen und sagt: „Steve, hast du das Gesetz gebrochen?“ Du antwortest: „ja.“ Darum sagt er: „Okay, 500€ oder ein Tag im Gefängnis.“ Er schlägt mit dem Hammer auf den Tisch und der Fall ist beendet. Das wars.

Weil er eben gerecht ist, musste er ein Urteil verhängen. Aber dann tritt er vom Richterstuhl herunter, zieht seine Robe aus, fasst in seine Tasche und gibt dir 500€. Weil er dich liebt bezahlt er die Strafe für dich. Aber du musst das Geld annehmen. Er steht hier mit 500 Kröten und sagt „Bitte schön, bedien dich.“ Es ist deine Wahl.“

Mein Freund sagte, dass man die Bezahlung durch Gebet annehmen kann. Er sagte: „Du nimmst nur einfach Gottes Bezahlung an. Das ist die Gnade Gottes. Du musst sie dir nicht erst verdienen. Es ist einfach ein Geschenk Gottes.“ Das war das erste Mal, dass ich über Gnade nachdachte. Er sagte: „Es ist ein Geschenkt, das du durch Glauben und Gebet annimmst.“ Und mein Freund bot an, mit dem Typ zu beten. Während er laut betete, betete ich auch, aber still.

Mit Furcht leben

Von dieser Sekunde an gewann mein Leben eine total neue Perspektive. Ich musste nicht mehr länger jede Nach mit der Furcht ins Bett gehen, am nächsten Tag nicht mehr zu leben. Ich hatte keine Angst mehr vor dem Sterben, denn Sterben würde nicht mehr nur ein Ende in der Schwärze bedeuten. Nun würde ich, wenn ich sterben würde, die Ewigkeit, für immer, mit der größten Liebe des Universums verbringen. Es war so befreiend.

Meine Eltern akzeptierten auch die Bezahlung. Sie beteten zu Gott, so wie ich es getan hatte. Und auch ihre Leben hatten eine total neue Perspektive gewonnen. Es war erstaunlich zu denken, dass sie mich von ihnen wegfahren lassen würden in dem Wissen, dass ich wahrscheinlich nur noch sechs Monate zu leben hatte. Du kannst dir sicherlich vorstellen, wie schwierig es für sie war, nur mit den Händen an der Seite da zu stehen und zuzusehen, wie ihr Sohn vor ihren Augen stirbt. Es gab nichts, was sie tun konnten. Aber nun ist die einzige Begründung, warum sie und ich damit klarkommen, dass wir alle Jesus Christus in unserem Leben haben.

Gott kennen

Kann ich dir die Chance geben, Gottes Bezahlung für dich zu akzeptieren? Wenn du die Heilung für Aids hättest, würdest du sie mir sicherlich anbieten. Ich weiß wie ich in die Ewigkeit kommen kann, durch ein Geschenk von Gott. Darum versuche ich euch dieses Geschenk auch schmackhaft zu machen. Wenn du durch eine schwierige Zeit gehst, mit der du nicht zurechtkommst und du jemanden brauchst, der zu dir steht und dich aufhebt wenn die ganze Welt dir in den Rücken fällt, dann bitte ich dich jetzt, mit mir ein Gebet zu sprechen. Es ist keine magische Formel oder Beschwörung . Und es ist auch nichts , was dich besonders emotional erregt. Sondern es ist der Anfang einer Beziehung zu Gott. Und genauso wie jede Beziehung braucht sie Zeit und erfordert Mühe. Aber ich bitte dich: wenn du wirklich fühlst, dass du Gott brauchst, dann verpasse nicht diese Gelegenheit. Sie ist kostenlos!

Ich werde jetzt ein Gebet beten. Beten hat nichts damit zu tun, die Augen zu schließen, den Kopf zu beugen oder die Hände zu falten und „Halleluja!“ zu schreien. Nichts in dieser Art. Es ist eine Beschäftigung des Herzens. Es bedeutet, zu Gott zu sagen: „Gott, ich habe das Gesetz gebrochen. Ich habe dich weggeschickt. Und ich möchte, dass du zurückkommst, weil ich deine Bezahlung akzeptieren möchte.“ Wenn du fühlst, dass du es brauchst, dann bete dieses Gebet bitte genau jetzt. „Herr Jesus, ich brauche dich. Ich danke dir, dass du für mich am Kreuz gestorben bist. Ich bitte dich, in mein Leben zu kommen und mich zu der Person zu machen, die ich immer sein wollte. Amen.“

Wenn du jetzt ernsthaft das Gebet gebetet hast, hast du die wichtigste Beziehung begonnen, die man sich vorstellen kann; eine Beziehung zu Gott. Und mit dem Beten hört es nicht auf. Eine Beziehung zu Gott ist ein Prozess. Das bedeutet, dass du täglich Gott vertraust und versuchst, nicht unbedingt das zu tun, was du als gut empfindest, sondern das zu tun, was du denkst, das Gott von dir möchte. Ich habe schon Leute gehört, die zu mir gesagt haben: „Christ-sein funktioniert für dich und das ist sicherlich gut. Können nicht für andere Leute andere Religionen gut sein?“ Das ist eine gute Frage. Ich glaube, dass Gott uns einen Weg gab, um zu ihm zu kommen: durch den Tod von Jesus am Kreuz. Auch wenn in anderen Religionen ein Körnchen Wahrheit zu finden sein könnte. Sie sind meistens moralische Gesetzesanweisungen. „Tu dies sieben mal am Tag, und es wird dich näher zu Gott bringen“. Aber wenn du versuchst, dir den Weg zu Gott zu erarbeiten, wie viel Arbeit ist ausreichend? Wenn es einen Weg zu Gott gäbe, hätte Jesus nicht zu sterben brauchen.

Ich denke, das ist es, was die Wahrheit des christlichen Glaubens bestätigt: durch die Gnade Gottes, in dem Wissen, dass wir nie Gottes Vollkommenheit erreichen werden, können wir uns auf seine Vergebung verlassen. Das Ziel ist es, seinen Weg zu gehen, auch wenn wir es oft falsch machen. Du wirst Fehler machen, aber geh einfach weiter. Arbeite weiter daran in dem Vertrauen auf Gottes Gnade. Du betest. Du liest die Bibel. Du findest heraus, was Gott von dir will. Eines Tages wirst du Frieden erlangen. Es wird vielleicht nicht schnell geschehen, aber dann ist es auf ewig.

Wenn du auch unter Aids, Bluterkrankheit oder Hepatitis C leidest wie Steve oder auch ganz andere Probleme in deinem Leben hast und du würdest gerne eine andere Erklärung dafür sehen, was Steve zu erklären versucht hat, bitte sieh auf dieser Seite nach.

 Ich habe gerade Jesus in mein Leben eingeladen (etwas nützliche Information folgt)...
 Alles ganz nett, aber wie geht das: eine Beziehung zu Gott aufzubauen - ihn kennenzulernen...
 Ich habe eine Frage...

Steve Sawyer starb an Leberversagen in Folge von Hepatitis C am 13. März 1999. Möge seine wahre Geschichte dich dazu ermutigen, Jesus anzunehmen so wie Steve. In den letzten Tagen seines Leben wollte Steve “nur an einer weiteren Uni” sprechen. Warum? „Wenn ich diese tödliche Krankheit nur habe, damit eine Person versteht, dass man eine Beziehung zu Jesus haben kann, dann war es das wert. Im Licht der Ewigkeit ist das alles, was zählt.“

Wir können ewiges Leben durch Jesus empfangen. Wir werden den Himmel nicht durch gute Taten erreichen. Ewiges Leben ist ein Geschenk für alle, die an Jesus glauben. Aus der Bibel...

„Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3, 16)

„Wir alle irrten umher wie Schafe, die sich verlaufen haben; jeder ging seinen eigenen Weg. Der Herr aber lud alle unsere Schuld auf ihn.“ (Jesaja 53, 6)

“Achtet deshalb genau darauf, was ich euch jetzt sage: Wer mein Wort hört und an den glaubt, der mich gesandt hat, der wird ewig leben. Ihn wird das Todesurteil Gottes nicht treffen, denn er hat die Grenze vom Tod zum Leben schon überschritten.“ (Johannes 5, 24)

“Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo bleibt nun dein Schrecken?“ (1. Korinther 15,55)

„Gott aber hat ganz eindeutig erklärt, dass er uns das ewige Leben schenkt, und zwar durch seinen Sohn, Jesus Christus. Wer also an den Sohn glaubt, der hat das Leben; wer aber nicht an Jesus Christus glaubt, der hat das Leben auch nicht. Ich weiß, dass ihr an Jesus Christus, den Sohn Gottes glaubt. Mein Brief sollte euch noch einmal versichern, dass ihr das ewige Leben habt.“ (1. Johannes 5, 11-13)

Fotos von Guy Gerrard und Tom Mills © Worldwide Challenge

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