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Wo ist Gott bei all dem Leid?

Woher bekommen wir die innere Kraft, mit Angst, Leid, Katastrophen und Anschlägen umzugehen? Was nützt da ein Gott?

Kann man sich auf Gott verlassen? Ist er wirklich da, wenn wir ihn brauchen?

Leid, Katastrophen, Anschläge: Wo ist da Gott?

Gott hat das Universum geschaffen und verlangt voller Sehnsucht danach, dass wir Kontakt mit ihm aufnehmen. Als Designer hat er den Überblick und kennt die Fußangeln des Lebens. Deshalb empfiehlt er uns, dass wir uns auf ihn verlassen (so wie auf einen erfahrenen Bergführer) und so die Gemeinschaft mit ihm genießen können, Liebe und Akzeptanz erfahren, seine Gerechtigkeit und sein Mitgefühl erleben. Deshalb sagt er allen Menschen: „Kommt zu mir, ich will euch erquicken!"

Im Gegensatz zu uns weiß Gott, was morgen passieren wird, was nächste Woche oder nächstes Jahr auf uns wartet. Er sagt: „Erinnert euch der früheren Dinge, die ich vor langer Zeit tat, denn ich bin Gott, es gibt keinen anderen. Ich bin Gott und niemand ist mir gleich"1, ja er weiß sogar, was dir demnächst begegnen wird und will dir helfen, damit umzugehen, wenn du ihn lässt. Er sagt von sich, er ist: „unsere Zuflucht und Stärke, ein bewährter Helfer in Zeiten der Not."2 Aber das wird nur möglich sein, wenn wir etwas mit ihm zu tun haben wollen. Er sagt, „wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden. Ja, wenn ihr mich von ganzem Herzen sucht."3

Man könnte jetzt meinen, wer mit Gott lebt, der erfährt nie wieder Leid. Ganz so wird es nicht sein, denn wenn ein Bombenanschlag stattfindet, dann kann es einen Menschen, der mit Gott lebt, genauso treffen. Das würde uns ja sonst geradezu dazu zwingen an Gott glauben zu müssen, weil kein Mensch großen Spaß daran findet zu leiden. Aber Gott mag keinen Zwang. Gott möchte Liebe und die braucht ein freies „Ja" als Grundlage. Das Außergewöhnliche an Gott ist, dass er mit uns in solche Situationen hineingeht, uns beisteht, uns coacht, manchmal eine Mission dabei aufträgt und uns dabei verändert und beschützt. Wir werden hinterher nicht mehr die Selben sein. „Obwohl uns die Schwierigkeiten von allen Seiten bedrängen, lassen wir uns nicht von ihnen überwältigen. Wir werden zu Boden geschlagen, aber wir kommen dabei nicht um."4 Gott ist größer als alles, was uns begegnen kann. Alles was uns passiert, muss erst über seinen Schreibtisch gehen und abgezeichnet werden. Damit drückt er aus: „Mein Kind, ich bin mir sicher, dass du das mit meiner Hilfe schaffst. Ich trau dir zu, dass du damit umgehen kannst.

Wir werden gemeinsam etwas erleben." Oder mit Worten aus der Bibel ausgedrückt: "Der Herr begegnet allen mit Güte, die ihm vertrauen."5 Oder an anderer Stelle: "Der Herr ist denen nahe, die es ehrlich meinen. Er geht auf die Wünsche derer ein, die voll Ehrfurcht zu ihm kommen."6

Jesus hat uns einen ermutigenden Vergleich zugesprochen: "Welchen Wert hat schon ein Spatz auf dem Dach! Trotzdem fällt keiner tot zur Erde, wenn es euer Vater nicht will. Selbst die Haare auf eurem Kopf sind alle gezählt. Darum habt keine Angst! Ihr seid Gott mehr wert als ein ganzer Spatzenschwarm."7 Bei Gott bist du an der richtigen Adresse. Er sorgt für dich wie es kein Mensch tut und auf eine Weise, wie es kein Mensch tun kann.

Leid, Katastrophen, Anschläge: Unser freier Wille

Gott hat die Menschen mit einem freien Willen geschaffen. Das heißt, der Mensch ist nicht gezwungen in einer Beziehung mit Gott zu leben. Er erlaubt uns, ihm, unseren Designer, den Rücken zuzukehren, ihn zu verachten. Natürlich könnte Gott uns dazu zwingen, lieb und nett zu sein. Aber was würde das für eine Beziehung sein? Wir wären bestenfalls Marionetten in seiner Hand.

Natürlich schreien wir aus dem tiefsten unserer Seele...: "Gott, wie kannst du das denn zulassen?"

Wie sollte Gott unserer Meinung nach handeln? Soll er eingreifen, wenn es um Menschenleben geht? Soll er verhindern, wenn jemand misshandelt wird? Der Mensch hat sich entschlossen unabhängig von Gott zu handeln und handelt nicht nach dem, was Gott ihm empfiehlt. Das Ergebnis ist Zerstörung im Menschen selbst und in seiner Umwelt.

Leid, Katastrophen, Anschläge: Unsere Welt

Dieser Planet ist keine Vitrine. Jemand kann uns erschießen. Uns könnte jemand ins Auto fahren. Oder wir müssen nach einem Terroranschlag von einem Gebäude springen. Oder was uns sonst noch alles begegnen mag, auf dieser Erde - einem Ort, wo Gottes Wille selten gekannt oder beachtet wird.

Aber Gott ist nicht auf die Gnade der Menschen angewiesen. - Das Gegenteil ist richtig. Der Mensch ist auf die Gnade Gottes angewiesen. Und Gott ist echt gnädig. Gott hat das ganze Weltall geschaffen, die unzählbaren Sterne, einfach indem er sprach "Am Himmel sollen Lichter entstehen."8 Das ist der Gott, der "über die ganze Welt herrscht."9 Seine Macht und Weisheit sind unerschöpflich. Auch wenn Probleme für uns unüberwindbar scheinen, für Gott sind sie das nicht. "Ich bin der Herr über alle Menschen, mir ist nichts unmöglich"10 Irgendwie bekommt er es immer hin, trotz widerwilliger Menschen zu seinem Ziel zu kommen. Gott sagt ganz klar: ""Meine Pläne verwirkliche ich und was mir gefällt, das führe ich aus."11

Und wir können Trost erfahren, wenn wir uns ganz auf ihn einlassen. "Denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade."12

Ängste, Tragödien, Katastrophen: Wo ist Gott?

Viele von uns - nein alle - stellen sich Gott und seinen Plänen immer wieder entgegen. Verglichen mit anderen - besonders mit Terroristen - mögen wir uns für anständige liebevolle Menschen halten. Aber im Grunde unseres Herzens und vor dem Angesicht Gottes müssen wir unsere Sündhaftigkeit zugeben. Wenn wir uns Gott im Gebet nähern, wird uns bewusst, dass er unsere Gedanken, unsere Taten und unsere Selbstsucht kennt. Durch unser Leben und unsere Taten haben wir uns von Gott entfernt. Wir denken, dass wir auch ohne ihn ganz gut klarkommen. In der Bibel heißt es, "wir alle irrten umher wie Schafe, die sich verlaufen haben."13

Die Folgen? Unsere Sünde trennt uns von Gott und das betrifft mehr als unser gegenwärtiges Leben. Die Strafe für unsere Sünde ist Tod - die ewige Trennung von Gott. Er hat jedoch einen Weg gefunden, uns zu vergeben und ihn kennen zu lernen.

Innere Kraft durch Gottes Liebe

Gott kam in die Welt, um uns zu retten. "Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben."14

Gott kennt Schmerz und Leid, die uns in dieser Welt begegnen. Jesus hat sein sicheres Zuhause verlassen und sich als Mensch in die Welt, in der wir leben, begeben. Jesus kannte Müdigkeit, Hunger und Durst, erlitt Anschuldigungen und erlebte Verachtung von Verwandten und Freunden. Aber Jesus erlitt weit mehr als die täglichen Schwierigkeiten. Er, der Sohn Gottes, nahm bereitwillig all unsere Sünde auf sich und bezahlte unsere Todesstrafe. "Die Liebe Christi haben wir daran erkannt, dass er sein Leben für uns opferte."15 Er erlitt Folter und den langsamen grausamen Erstickungstod an einem Kreuz, damit wir Vergebung erfahren können.

Jesus hat vorausgesagt, dass er gekreuzigt werden würde. Er kündigte an, dass er drei Tage nach seinem Tod wieder lebendig werden und beweisen würde, dass er Gott ist. Er hat nicht gesagt, dass er eines Tages wiedergeboren werden würde. (Wer würde es überhaupt merken, wenn dies passieren würde?) Er sagte, dass er sich drei Tage nach seinem Begräbnis denen leibhaftig zeigen würde, die seine Kreuzigung gesehen hatten. Und tatsächlich war sein Grab am dritten Tag leer und viele haben bezeugt, dass sie ihn lebendig gesehen haben.

Er bietet uns ewiges Leben an. Nicht, dass wir es verdient hätten. Es ist ein Geschenk Gottes, das wir empfangen können, wenn wir ihn bitten, in unser Leben zu kommen. "Das Geschenk Gottes ist ewiges Leben in Jesus Christus."16 Wenn wir unsere Sünde bereuen und zu Gott umkehren, bekommen wir das Geschenk des ewigen Lebens in Jesus Christus. Das ist einfach. "Gott hat uns das ewige Leben geschenkt, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht."17 Er möchte in unser Leben kommen.

Innere Kraft durch Gottes Plan

Und was ist mit dem Himmel? Die Bibel sagt, dass Gott die "Ewigkeit in die Herzen der Menschen gelegt hat."18 Vielleicht bedeutet das, wir wissen in unseren Herzen, wie eine bessere Welt aussehen könnte. Der Tod geliebter Menschen zeigt uns, dass etwas mit diesem Leben und dieser Welt nicht stimmt. Irgendwo tief in unserer Seele wissen wir, dass es einen besseren Ort geben muss, der frei ist von Verzweiflung und Schmerzen. Tatsächlich bietet Gott uns einen weit besseren Ort an. Es wird ein vollkommen anderes System sein, in dem jederzeit sein Wille geschieht. In dieser Welt wird Gott jede Träne abwischen. Dort wird es kein Klagen, Weinen, Tod und Schmerzen geben.19 Und Gott wird unter den Menschen wohnen, die im Himmel sind, weil ihre Namen im Buch des Lebens geschrieben sind...20

Ein terroristischer Angriff ist schlimm. Schlimmer noch ist es, das Angebot Jesu auszuschlagen, ewige Gemeinschaft mit Gott zu haben. Und das nicht nur, weil es um das ewige Leben geht, sondern Gott zu kennen übertrifft auch in diesem Leben schon jede andere Beziehung. Er ist unser Ziel, unser Tröster, er gibt Weisheit in schweren Zeiten und er ist unsere Kraft und Hoffnung. "Probiert es aus und erlebt selbst, wie gut der Herr ist. Glücklich ist, wer bei ihm Zuflucht sucht."21

Gott ist der einzig Verlässliche, der sich nie ändert.

Jesus sagt: "Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch, nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz werde nicht bestürzt, sei auch nicht furchtsam."22 Jesus sagt, wer ihm im Leben vertraut, baut sein Leben auf einen Felsen. Was immer dir im Leben geschieht, er macht dich stark.

Innere Kraft durch Gottes Sohn

Du kannst Jesus jetzt in dein Leben einladen. "Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu sein."23 Durch Jesus Christus können wir zu Gott zurückkommen. Jesus sagte: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater als durch mich24 und: "Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an, wenn jemand meine Stimme hört und mir öffnet, zu dem werde ich hineinkommen."25

Du kannst Gott jetzt bitten, in dein Leben zu kommen. Das geschieht durch Gebet, durch aufrichtiges Reden mit Gott. In diesem Augenblick kannst du Gott anrufen und ihm etwa folgendes sagen:

"Gott, ich habe mich in meinem Herzen von dir abgewandt aber ich möchte das ändern. Ich möchte dich kennenlernen. Ich nehme Jesus Christus und seine Vergebung an. Ich will nicht länger von dir getrennt sein. Sei von nun an der Herr in meinem Leben. Danke, Gott."

Hast du gerade aufrichtig Gott in dein Leben eingeladen? Wenn ja, kannst du dich auf Vieles freuen. Gott verspricht, dass er dir ein erfülltes Leben geben will, in dem du ihn besser kennenlernst.26 Wo ist Gott? Er verspricht, dass er in dir wohnen will.27 Und er gibt dir ewiges Leben.28

Was auch immer in der Welt um dich herum geschieht, Gott wird für dich da sein. Auch wenn die Menschen nicht auf Gott hören, kann er inmitten furchtbarer Ereignisse seine Pläne umsetzen. Gott besitzt die absolute Kontrolle darüber, was in dieser Welt geschieht. Wenn du zu Gott gehörst, kannst du dich darauf verlassen, dass "alle Dinge dienen denen zum Guten, die Gott lieben und zu seinem Ziel berufen sind."29

Jesus Christus sagte: "Meinen Frieden gebe ich euch, nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. In der Welt werdet ihr von allen Seiten bedrängt, aber vertraut darauf: ich habe die Welt besiegt."30 Er verspricht, dass er uns niemals verlassen wird.31

Lies in der Bibel das Matthäus- Markus- Lukas- und Johannesevangelium, wenn du Gott und seinen Plan für dein Leben kennen lernen willst.

 Ich habe gerade Jesus in mein Leben eingeladen (etwas nützliche Information folgt)...
 Alles ganz nett, aber wie geht das: eine Beziehung zu Gott aufzubauen - ihn kennenzulernen...
 Ich habe eine Frage...

(1) Jesaja 46,9 (2) Psalm 46,1 (3) Jeremia 29,13 (4) 2.Korinther 4,8-9 (5) Nahum 1,7 (6) Psalm 145,18-19 (7) Matthäus 10,29-31 (8) 1.Mose 1,14 (9) Psalms 47,8 (10) Jeremia 32,27 (11) Jesaja 46,11 (12) Jakobus 4,6 (13) Jesaja 53,6 (14) Johannes 3,16-17 (15) 1.Joh. 3,16 (16) Römer 6,23 (17) 1John 5,12 (18) Prediger 3,11 (19) Offenbarung 21,4 (20) Offenbarung 21,27; 1Corinthians 15,28 (21) Psalm 34,8 (22) Johannes 14,27 (23) Johannes 1,12 (24) Johannes 14,6 (25) Offenbarung 3,20 (26) Johannes 10,10 (27) Johannes 14,23 (28) 1.Joh. 5,11-13 (29) Römer 8,28 (30) Johannes 14,27 and 16,33 (31) Hebräer 13,5

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