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Hat Gott das Universum erschaffen?

Wie ist das Universum entstanden? Wissenschaftler bestätigen die Urknalltheorie und den Beginn des Universums.


Dinesh D'Souza, Tufts University (2007)

Wissenschaftler glauben, dass unser Universum mit einer gigantischen Explosion von Energie und Licht begonnen hat, was wir heute den Urknall nennen. Das war der Startpunkt von allem, was existiert. Der Beginn des Universums, der Ursprung des Raums und der ursprüngliche Anfang der Zeit selbst.

Nichts von dem, was wir heute wahrnehmen, hat vor genau diesem Moment existiert.

Demzufolge war es etwas außerhalb von Raum und Zeit, außerhalb von Materie, das das Erscheinen all dessen hervorgerufen hat.

Die Erkenntnis, dass unser Universum einen Startpunkt hat und noch nicht immer existiert hat, ist eine enorme Herausforderung für nicht-theistische Wissenschaftler.

Sind Wissenschaftler von dieser Urknalltheorie überzeugt? Ja. Ende der 1920-er Jahre sah der Astronom Edwin Hubble durch sein Teleskop, dass Galaxien (einige Millionen Lichtjahre entfernt) in einer fantastischen Geschwindigkeit voneinander wegrasten. Dies wurde nicht durch irgendeine Macht verursacht, die sie auseinanderschob. Vielmehr bewegten sie sich immer noch als eine Folge der urzeitlichen Explosion, alle von einem Ausgangspunkt aus.

An diesem Ausgangspunkt war die gesamte Masse des Universums in einem einzigen Punkt der unendlichen Dichte komprimiert … kleiner als ein einziges Atom.2 Dann entstand in einer kosmischen Explosion – dem Urknall – das Universum. Steven Weinberg, ein Nobelpreisträger in Physik, gibt eine weitere Erklärung ab: „In einer Hundertstelsekunde, der kleinsten Zeiteinheit, über die wir mit gewisser Zuversicht sprechen können, betrug die Temperatur des Universums ungefähr hunderttausend Millionen (1011) Grad Celsius. Das ist sogar viel heißer als im Zentrum des heißesten Sterns, tatsächlich so heiß, dass keines der Bestandteile der gewöhnlichen Materie, Moleküle oder Atome oder sogar die Kerne von Atomen hätte zusammenhalten können.“3 Er fährt fort: “ Das Universum war mit Licht erfüllt.”

Dies entspricht auf unheimliche Weise dem Bericht: „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde … und Gott sprach: Es werde Licht! und es wurde Licht.“4 Es entstand nicht aus der Materie, sondern durch Verkündigung. Ein gesprochenes Wort. „Es werde Licht.“

Wenn wir uns die heiligen Texte aller großen Religionen anschauen, beschreibt nur die Bibel das, was Wissenschaftler seitdem entdeckt haben: Es gab eine Explosion des Lichts und einen Anfang unseres Universums … von außerhalb des Universums. Damit kam der Beginn von Raum, Zeit und Materie. Es gab einen einzigen Startpunkt für alles. Immer wieder steht im Buch 1. Mose die Beschreibung: „Und Gott sprach …“ und danach „… und es geschah so.“

Hätte unser Universum stattdessen durch die physikalischen Gesetze entstehen können sowie Schwerkraft, Elektromagnetismus, Lichtgeschwindigkeit usw.? Nein, weil es diese Dinge noch gar nicht gab. Der ursprüngliche Beginn des Universums selbst hat die physikalischen Gesetze hervorgebracht und alles begann ohne sie.

Der Beginn des Universums – ein einziger Start

Der Astrophysiker Robert Jastrow, ein selbsterklärter Agnostiker, sagte aus: „Der Same von allem, was im Universum passiert ist, wurde in jenem ersten Moment gepflanzt, jeder Stern, jeder Planet und jedes Lebewesen im Universum entstand als eine Folge der Ereignisse, die zum Zeitpunkt der kosmischen Explosion in Gang gesetzt wurden. Es war buchstäblich der Moment der Schöpfung. ...Das Universum flammte auf und entstand und wir können nicht herausfinden, was dazu geführt hat.“5 Wie angegeben ist diese Schlussfolgerung für atheistische Wissenschaftler erschütternd. Eine Reaktion zu beobachten und die Ursache nicht belegen zu können, ist beunruhigend.

Jastrow folgert: „Für den Wissenschaftler, der durch seinen Glauben an die Macht der Vernunft gelebt hat, endet die Geschichte wie ein böser Traum. Er hat die Berge der Unwissenheit bestiegen, er ist kurz davor, den höchsten Gipfel zu erzwingen. Während er sich über den letzten Fels zieht, wird er von einer Reihe von Theologen begrüßt, die hier schon seit Jahrhunderten gesessen haben.“6

Stellen Sie sich die Erleichterung dieser Wissenschaftler vor, als die Astronomen Hermann Bondi, Thomas Gold und Fred Hoyle das weiterentwickelten, was 1948 als das „Steady-State“-Universum bekannt wurde. Es war ihre Theorie, dass das Universum unendlich alt war. Deshalb war keine Schöpfung oder Ursache nötig.

Beginn des Universums – Steady-State-Theorie erweist sich als falsch

In den 1960-ern Jahren erlitt die Steady-State-Theorie jedoch einen verheerenden Rückschlag, als zwei Radiotechniker bei Bells Lab (Arno Penzias und Robert Wilson) mysteriöse Strahlung aus dem Weltraum entdeckten. Sie kam in gleichem Ausmaß aus allen Richtungen. Als die Temperatur der Strahlung gemessen wurde, wurde ihre Quelle bestätigt. Diese Strahlung hat es nicht immer gegeben und sie kam nicht aus einem Teil des Universums. Sie kam von jenem einzigen, ursprünglichen Moment der Schöpfung.

Später in 1996 bestätigte NASAs Cosmic Background Explorer (COBE) Satellit noch mehr, dass die ursprüngliche Hintergrundstrahlung auf einen explosionsartigen Start des Universums hinwies. Die Pegel an Wasserstoff, Lithium, Deuterium und Helium, die in unserem heutigen Universum bestehen, bestätigen dies auch.

Gibt es irgendwelche Wissenschaftler, die immer noch den Schlussfolgerungen der Urknalltheorie widersprechen möchten? Ja. Das sind Wissenschaftler, denen nicht wohl dabei ist, mit Folgendem zu leben: (1) einer unbekannten Ursache oder (2) der Schlussfolgerung, dass Gott die Ursache ist. Deshalb entscheiden sie sich für eine dritte Möglichkeit.

Andere Versuche, den Beginn des Universums zu erklären

Welche Erklärung geben diese Wissenschaftler für den Start unseres gesamten Universums, des Beginns von Energie, Raum und Zeit?

Sie versuchen einfach, die grundlegende Voraussetzung zu leugnen, auf welche die Wissenschaft sich stützt: dass alles, was zu bestehen anfängt, eine Ursache haben muss.

Der Physiker Victor Stenger sagt, dass das Universum eventuell „nicht verursacht“ wurde und „aus Nichts hervorgegangen ist.“7 Der Philosoph Bertrand Russell hat diese Position bei einer Auseinandersetzung über die Existenz Gottes übernommen. Er sagte: „Das Universum ist einfach hier und das ist alles.“8

Es ist eine Sache zu sagen, dass etwas ewig ist und deshalb keine „Ursache“ nötig ist. Aber es ist etwas völlig anderes, wissenschaftlich den Start einer Sache, den unverzüglichen Beginn einer Sache zu beobachten und dann versuchen zu sagen, dass es keine Ursache dafür gibt.

Sogar David Hume, einer der skeptischsten aller Philosophen, betrachtete diese Position als albern. Trotz all seiner Skepsis hat Hume niemals die Verursachung bestritten. 1754 schrieb Hume: „Ich war nie ein Verfechter solch einer absurden Behauptung, dass irgendetwas ohne Ursache entstehen kann.“9

Der Beginn des Universums - Die Wissenschaft bestätigt

Reine wissenschaftliche Erkenntnisse weisen beständig auf nur eine Schlussfolgerung hin: Das Universum hatte einen einzigen Start, eine Explosion, bei der alles, was wir kennen -- das Universum, der Raum, die Zeit, wissenschaftliche Gesetze, die wir einhalten – alles seinen Anfang nahm. Wenn Sie jemals an Gott glauben wollten, aber dies bestimmt nicht im Widerspruch zu bekannten wissenschaftlichen Tatsachen tun wollten, gibt die Wissenschaft Ihnen einen Grund zu glauben, dass es Gott gibt und er mächtig alle Dinge erschaffen hat.

Es ist eine logische Schlussfolgerung, dass Gott, der von Anfang an war, ewig ist und außerhalb der Zeit besteht, die Zeit geschaffen hat. Gott, der überall gegenwärtig ist und nicht räumlich begrenzt werden kann, hat den Raum geschaffen. Gott, der geistig, nicht körperlich und außerhalb der Materie ist, ist die Quelle unseres Universums und von allem Bestehenden. Dies ist die Botschaft, die offensichtlich überall in der Bibel wiederholt wird.

„Hebe deine Augen empor und schau zu den Himmeln: Wer hat dies alles erschaffen? Hast du es nicht erkannt? Hast du es nicht gehört? Ein ewiger Gott ist der Herr, der Schöpfer der Enden der Erde.“10

„… denn er gebot und sie waren geschaffen.“11

Die Bibel sagt, dass Gott die Erde formte, damit sie bewohnt werden sollte. Er dachte also von vornherein an uns. Er gab Menschen seinen Lebensatem und einen kurzen Aufenthalt auf der Erde mit dem ganzen Sinn, damit wir ihn suchen und finden würden. Wenn wir ihn nicht kennenlernen, haben wir den ganzen Sinn unserer Existenz verfehlt. Wer kennt den Grund für unser Bestehen besser als Gott?

Möchtest du den Urheber des Universums kennenlernen? Er verspricht Folgendes: „Naht euch Gott und er wird sich euch nahen.“12 Wenn wir danach trachten, ihn kennenzulernen, sagt Gott: „So werde ich mich von euch finden lassen.“13 Tatsächlich bekundet er: „Der Weise rühme sich nicht seiner Weisheit. Der Starke rühme sich nicht seiner Stärke. Der Reiche rühme sich nicht seines Reichtums. Sondern wer sich rühmt, rühme sich dessen: Einsicht zu haben und mich zu erkennen …“14

Wir haben eine Gelegenheit, den Gott zu kennen, der den Beginn des Universums verursacht hat.

Möchtest du eine Beziehung zu Gott beginnen? Es ist folgendermaßen möglich: Gott persönlich kennenlernen.

Teile dieses kurzen wissenschaftlichen Artikels, die erklären, wie das Universum gebildet wurde, sind von Dinesh D’Souza, What's So Great about Christianity, Regnery Publishing, Inc., 2007, Kapitel 11, angepasst worden.

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(1) ausgelassen (2) Dinesh D'Souza, What's So Great about Christianity, (Regnery Publishing, Inc,; 2007) S. 118. (3) Steven Weinberg; The First Three Minutes: A Modern View of the Origin of the Universe; (Basic Books,1988); S. 5. (4) 1. Mose 1, 1 + 3 (5) Robert Jastrow; „Message from Professor Robert Jastrow“; LeaderU.com; 2002. (6) Robert Jastrow; God and the Astronomers; (Readers Library, Inc.; 1992) (7) Victor Stenger, „Has Science Found God?“ (Free Inquiry, Vol. 19. Nr. 1), 2004. (8) Bertrand Russell und Frederick Copleston, „The Existence of God“ in John Hick, hrsg.,The Existence of God (New York: Macmillan, 1964), S. 175. (9) J.Y.T.Greid, hrsg., The Letters of David Hume (Oxford: Clarendon Press, 1932), S. 187. (10) Jesaja 40 (11) Psalm 148, 5 (12) Jakobus 4, 8 (13) Jeremia 29, 14 (14) Jeremia 9, 22 + 23

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